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  Julchen

falls Sie sich noch erinnern können, wir, die Tetzlaffs aus Bergisch Gladbach, haben 2004 die 3-beinige und demolierte Jule aus Spanien aufgenommen.
In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Wir wohnen nun mit der ganzen Brut in 26506 Norden (Ostfriesland). Dem damaligen Sorgenkind geht es ganz prächtig, sie hat eine unglaubliche Entwicklung hinter sich. Ihr scheint die frische Nordseeluft so gut zu bekommen, dass, sie lesen richtig, sie sogar Mäuse/Frösche fängt und diese ganz stolz mit nach Hause bringt !
Die Steigerung davon sind die täglichen Spaziergänge, sie begleitet uns immer ein ganzes Stück und trabt auf ihren 3 Beinchen stolz neben dem Westi "Fips" her, wenn der Gassi geht. Sie nutzt die vorhandene Katzenklappe und ist ständig mit Polli (die Alte) auf Entdeckungsreise, ihr Lieblingsplatz ist ein Hocker vor dem Fenster, von wo aus sie die gegenüberliegende Wiese im Blick hat.
Alles in allem führt sie trotz ihrer (kaum merklichen) Behinderung ein ganz normales, eher glückliches, Katzenleben als Freigänger.
Beigefügt einige Bilder von Skippy und ihrem neuen Zuhause an der Nordsee.

Viele Grüße

Astrid und Reinhard Tetzlaff

 

 

Hallo, alle da draußen,
meine Name ist Coockie, von Geburt an krummbeiniger Cocker Spaniel mit verdammt kurz coupierter Rute, was sag ich, da ist kaum noch was von der Rute zu sehen. Aber meine Eltern sagen immer, wenn ich mich freue, kann man sich gut vorstellen, wie meine Rute hin und her gegangen wäre. Dann wackelt nämlich das ganze Hinterteil.
Also, von meiner Vergangenheit weiß keiner sehr viel und ich will darüber auch nichts erzählen. Gewesen ist gewesen. Auf jeden Fall war ich in Calvia auf Mallorca in der Auffangstation. Dort hat man mir die Augen operiert, weil ich auf beiden Augen ein Rolllid hatte. Das ist jetzt besser, aber so`n bisschen tränen die Augen immer noch.
Im Oktober sind meine Eltern auf Mallorca gewesen. Und weil sie als Flugpaten einen Hund mit nach Bremen nehmen sollten, wollten sie mal schau`n, ob sie den Vierbeiner schon vorher mal kennen lernen könnten. Und dort im Tierheim saßen gaaanz viele Hunde mit mir. Aber als ich Wally sah (die Frau in unserem Haushalt) habe ich mich ganz doll an sie ran geschmissen. Fand sie auch gleich sehr nett. Von nichts kommt nichts. Und weil es meinen Eltern auch noch eine andere Hündin angetan hatte, sind sie den nächsten Tag noch einmal ins Tierheim gekommen. Was soll ich Euch sagen: weil ich mich soooo gefreut habe, die Beiden wieder zu sehen, habe ich das Rennen gemacht. Die Beiden haben sich entschieden, mich mit nach Deutschland zu nehmen. Aber---Pech gehabt!! Das ging noch nicht, weil die Tierärztin erst noch warten wollte, bis meine Augen wieder ok. waren. Also musste ich bleiben. Ich war ganz schön enttäuscht, als die Beiden wegfuhren und mich nicht mitnahmen. Ich wusste ja nicht, dass sie schon den Vertrag gemacht hatten und auch die Vermittlungsgebühr bereits bezahlt war. Und so saß ich dann wieder die Tage im Tierheim und wartete und wartete und wartete....
Aber plötzlich sagte mir eine der netten Pflegerinnen dort, heute fliegst Du mit einer Flugpatin zusammen nach Hamburg und dort holen Dich deine neuen Eltern ab. Mensch, was war ich aufgeregt. Wer da wohl in Deutschland gesagt hatte, dass ich zu ihnen kommen soll!! Der Flug war zwar nicht so doll, war ziemlich laut und kalt in dem blöden Frachtraum, aber ich hatte so eine „Leck mich am A....“-Tablette bekommen. Deshalb hat es mir nicht so viel ausgemacht.
In Hamburg angekommen (hat meine Flugpatin mir erzählt, dass wir nun am Zielort sind), bin ich mit meiner Box auf einen Transportwagen gestellt worden mit noch einem anderen Vierbeiner. Der war ganz schön aufgeregt, so dass der ganze Transportwagen wackelte. Und dann standen wir in der Ankunftshalle. Und was soll ich Euch sagen, wer mich abholte? Na, Wally und Conny, die ich ja schon in Calvia kennen gelernt hatte. Mensch, das fand ich vielleicht toll.
Raus aus der Box, an die Leine, raus aus der Ankunftshalle und rein ins Auto. Warm und kuschelig war es darin. Hinten im Auto saß noch eine Hündin. „Das ist jetzt Deine Mitbewohnerin bei uns zu Hause“, hat Wally mir erzählt. War mir in dem Moment aber egal. Ich war ganz schön geschafft von dem langen Tag. Und während unserer Fahrt in mein neues Zuhause habe ich dann erst einmal tief und fest geschlafen. Zu Hause angekommen, war ich aber schon wieder ein wenig erholt von dem Stress. Bin ja noch ein junger Kerl und steck solche Strapazen relativ leicht weg.

Also habe ich mich erst einmal ein bisschen in den vier Wänden umgesehen: Gut, Körbchen sind zwei da. Mal sehen, welchen ich mir aussuche (Pustekuchen---die Hündin im Haus hatte schon einen belegt und mir blieb nur der zweite Korb über). Aber was viel wichtiger war: wo gibt`s was zu fressen? Ach, hier. „Das ist die Küche“, hat Wally erklärt. Na, was glaubst Du wohl? Dass ich keine Küche kenne? Das ist der Ort, wo es was zu fressen gibt. Und solche Orte kenne ich, immer und überall. Wofür bin ich denn ein Cocker?

Und die übrigen Räume? Na, da ist ein Wohnzimmer. Ganz ordentlich dimensioniert. Da kann man sogar mal ein bisschen spielen. Und so`n Zeug, das man in Luft werfen kann, puschelig und quietschend, das liegt hier so rum und es meckert keiner, wenn ich damit rumzerre. Und Wally spielt sogar mit mir zusammen mit diesen Teilen. Dann der Flur, ordentlich gefliest, von dem das Schlafzimmer abgeht. Ich darf nachts da auch mit rein. Mach ich manchmal auch. Oft liege ich aber auch in meinem Korb, der vor dem Schlafzimmer auf dem Flur steht.

Außerdem geht da noch ein Raum ab, wo es aus der Decke regnet. Da stellen sich meine Eltern regelmäßig drunter und sind dann pitschnass. Na, wenn sie es brauchen... Ich muss das nicht unbedingt haben. Ein paar Tage nach meiner Ankunft musste ich auch mal drunter. Da kam vielleicht `ne Soße runter von meinem Fell. Weiß auch nicht, warum ich so dreckig war. Hier ist es doch gar nicht so schmutzig in der Wohnung!!! Und dann haben wir noch einen kleinen Raum, da steht so`n Flimmerding und Wally sitzt oft vor so`nem Brett und haut da immer mit den Fingern drauf. Weiß nicht, was das soll. Aber sie sagt, sie schreibt was auf und schickt es an Freunde und Bekannte. Und die freuen sich darüber. Sagt sie.
Die Räume habe ich in den Tagen nach meiner Ankunft so nach und nach erkundet und für mich eingerichtet. Hier eine Decke zurechtgerückt, dort die Kabel beiseite geschoben, damit ich bequem liegen kann. Und der vierbeinigen Mitbewohnerin –ist übrigens `ne Rauhaarpodenca und heißt Saya, schon ein bisschen hin—habe ich auch mal klar gemacht, dass nun ich das Sagen hier habe. Sie hat sich auch darauf eingestellt. Aber manchmal muckt sie dann doch mal wieder auf. Dann zickt sie mich richtig an. Na, und dann halte ich mich eben mal ein bisschen zurück. Die kriegt sich schon wieder ein. Wir kommen eigentlich ganz gut miteinander aus. Wenn sie mir nur beim Fressen nicht in die Quere kommt. Also, da kenne ich kein Pardon.
Seit zwei Wochen gehe ich mit Wally dienstags zur Hundeschule. Ich arbeite noch nicht mit, aber die anderen Hunde lerne ich in der Spielstunde schon mal kennen. Die gehen mir aber immer noch tierisch auf den Geist und ich halte sie mir mit einem laut und deutlich vernehmbaren Knurren vom Hals. Das mache ich unterwegs beim Spaziergang übrigens auch häufig. Oft ist es auch nötig, weil die anderen Kerle immer zu Saya wollen. Und das ist mein Mädchen. Da lass ich doch keinen anderen ran. Seit Wally mir vertraut, dass ich nicht mehr abhaue, darf ich frei laufen. Und das finde ich ganz toll. Dann bin ich zu anderen Hunden auch nicht mehr so grantig. Ganz besonders toll ist der Garten. Schön groß und, wie Wally sagt, nicht besonders gepflegt. Nur viel Gras. Und deshalb dürfen wir Hunde überall hin. Und auch mal unser Geschäft dort erledigen. Das mache ich übrigens auch ganz oft noch im Haus. Wally feudelt sich schon die Seele aus dem Leib. Aber sie hat noch nie mit mir geschimpft. Sie meint, ich habe es wohl nicht gelernt, dass man nicht in die Wohnung pullert. Aber diese Pullerei hat mir nun meinen Spitznamen eingebracht: Coockie Pullermann. Ich bemühe mich jetzt aber, draußen zu pinkeln, weil Wally sich dann immer so freut. Mitten in der Nacht läuft sie mit mir nach draußen und jubelt richtig laut, wenn ich dann gepinkelt habe. Sie ist ja immer so nett zu mir. Da bemühe ich mich natürlich, ihr jetzt ganz oft `ne Freude zu machen. Tagsüber bin ich ja mit dem Herrn des Hauses und Saya allein zu Haus, weil Wally arbeiten geht. Sie sagt, sie muss das Geld verdienen, damit wir was zu futtern haben. Aber wenn sie abends dann wieder zu Hause ist, dann gehe ich ihr nicht mehr von der Seite. Bin eben ein Frauenhund. Auf die Männer kann ich verzichten.
So, jetzt habe ich mal über die erste Zeit im neuen Zuhause berichtet und ihr habt gelesen, dass ich es wohl ganz gut getroffen habe. Ich werde mich mal wieder melden, wenn sich wieder etwas Neues ergeben hat.

Euer Coockie Pullermann

PS. Mit dem Feriengast – ist übrigens ein Labbi – komme ich ganz gut klar. Der ist sehr freundlich und lässt mich machen. Und deshalb will ich mal nicht so sein. Heute haben wir sogar schon `ne Rennrunde veranstaltet auf dem Acker bei uns nebenan. Mensch, das hat richtig Spaß gemacht. Jetzt bin ich aber ganz kaputt. Muss erst ein- mal `ne Runde schlafen. Das nebenan ist übrigens mein neues Zuhause.

 

 

Nun ist Murphy sieben Monate bei uns. Unser ganzes Leben hat sich verändert. Anstatt ausschlafen ist Gassi gehen angesagt. Anstatt Nachmittagsschlaf: Hundeschule (Hundeschule Redecker – wir waren sehr zufrieden und können die Hundeschule nur weiterempfehlen) Herrchen und Frauchen haben dort sehr viel gelernt. Murphy konnte schon alles, so hat er sich jedenfalls in den ersten Stunden benommen. Am Abend vor dem Dunkelwerden geht es dann noch mal nach Draußen um für die Nacht gerüstet zu sein. So: jetzt sind Herrchen und Frauchen für die Nacht fertig und schlafen bis zum Morgen durch. Mittlerweile haben wir einen Hund der uns voll im Griff hat.
Murphy kennt alle Grundbefehle und führt sie auf Kommando mit und ohne Leine aus.(Nicht immer – aber immer öfter) Murphy geht ohne Leine mit uns, ohne das wir auf Ihn aufpassen müssen.
Autofahren schien er gar nicht zu kennen. Jetzt fährt er ganz brav mit.
Das Alleine zu Hause bleiben hat er auch nach anfänglichen Schwierigkeiten gelernt.
Wir wohnen an einem schönen, recht großen Park, wo er bei anderen Hundeherrchen und Frauchen sehr bekannt ist, weil er so hübsch und niedlich aussieht.
Murphy hat sehr viele Freunde unter den Hundeschönheiten und es vergeht kein Tag, wo wir nicht Timmy, Umba, Suse, Schlappi, Charly, Faro, Billy oder einen seiner anderen Freunde treffen. Dann geht es nach einer Begrüßung weiter oder wir gehen mit einem seiner Freunde zusammen spazieren. Murphy versteht sich mittlerweile mit fast jedem seiner Artgenossen.
Der schönste Hund der Welt ist der Verfressenste, und er kann auch am besten betteln. Auch dafür ist er im ganzen Park bekannt)
Murphy ist ein „Schönwetterhund“, der bei schlechtem Wetter und Regen nicht gerne nach draußen will. Bei Mallorcawetter dagegen liebt er lange und ausgedehnte Spaziergänge.
Er hat unser Leben positiv verändert, um nichts in der Welt würden wir den kleinen Lieben von Mallorca wieder abgeben.

So, nun unseren Dank an das Mallorca Team von SOS Animail und Frau und Herr Klinger aus Marl.

 

 

im Juli 2007 haben wir Betty von Íhnen hier nach Osterspai vermittelt bekommen. Wir möchten Ihnen erzählen, wie es uns mit ihr bisher ergangen ist.
Betty ist uns in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen, sie hat sich bei uns auch eingewöhnt. Bei Spaziergängen haben wir viel Spaß miteinander, wir halten sie allerdings an einer langen Leine, da Betty ansonsten ihrem Jagdtrieb erliegt und den "wilden Tieren" nachläuft.

Der letzte Leishmaniose Test im Dezember war übrigens negativ. Auch sonst ist Betty gesund, man muss allerdings aufpassen mit dem Fressen,richtig satt wird sie anscheinend nie.

Hier noch zwei Photos von ihr.

Ansonsten nochmals vielen Dank für die Vermittlung und die gute Beratung.

Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr.

 

 

Mein Mann und ich möchten uns noch einmal dafür bedanken, dass wir Solo vor einem Jahr mitnehmen durften. Sie kannten uns nicht und hatten lediglich eine telefonische Referenz aus dem Tierheim Kirchheimbolanden.
Solo hat sich prächtig entwickelt. Er ist nicht mehr so schüchtern und zurückhaltend wie er am Anfang war. Seine Lieblingsbeschäftigung ist fressen, schmusen und spazieren gehen. Er ist sehr, sehr anhänglich und ständiger Schatten von mir, meinem Mann oder meinen Schwiegereltern. Da meine Schwiegereltern direkt neben uns wohnen, ist Solo ganz selten alleine. Alleinsein ist kein Problem für Ihn - es ist nur halt keiner zum Schmusen da. Spielen ist für ihn nicht so wichtig. Er tut es aber seit ca. 1/4 Jahr vermehrt. Problem hatten wir am Anfang beim Spazieren, da er einen sehr starken Jagdtrieb hat. Aber auch dies haben wir nun im Griff. Aufpassen ist für uns angesagt. Sobald er anfängt und stellt, muss er unterbrochen werden. Dann lässt er sich auch ausschließlich mit der Stimme halten. Katzen sind nicht seine Freunde und werden in unserem Garten immer verjagt. Ansonsten sind wir von Ihm ganz schön verwöhnt. Er ist stubenrein, macht nichts kaputt, legt sich nicht aufs Bett oder die Couch, hört sehr gut und ist einfach ein kleiner glücklicher, freundlicher Kerl, der unser Leben bereichert.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mal besuchen. Vielleicht machen Sie mal einen Ausflug zum Donnersberg oder ins Keltendorf bzw. -garten in Steinbach. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie fröhliche Weihnachten und alles gute für das Jahr 2008.

Viele Grüße,

Martina und Sönke Baumgärtner

 

 

 

 


 

Postanschrift :
SOS-Animal-Mallorca -
Apart. Corres 6
07184 Calvia - Mallorca

Telefon:
0034-670 02 29 63
0034-971 60 64 67
0034-971 23 30 32

 
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BLZ: 701 500 00, Konto: 406793